Ipsos: Letzte Sonntagsumfrage vor Bundestagswahl: Union trotz Verlusten klar in Führung

Ipsos-Umfrage

Nur zwei Tage vor der Bundestagswahl verliert die Union leicht in der Wählergunst, bleibt aber klar stärkste Kraft vor der AfD. 30 Prozent der Wahlberechtigten geben in einer aktuellen Wahlumfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos an, bei der Neuwahl am 23. Februar 2025 für die Union stimmen zu wollen. Das ist ein Prozentpunkt weniger als bei der letzten Sonntagsfrage vor zwei Tagen. Dahinter käme erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik die AfD mit 21 Prozent (+1) auf den zweiten Platz. Auch die SPD legt im aktuellen Sonntagstrend leicht zu und kommt auf 16 Prozent (+1), während die Grünen etwas an Zustimmung verlieren und nur noch 12 Prozent (-1) erreichen. Die Linke liegt nach einem starken Wahlkampfendspurt bei 7 Prozent (±0) und kann nach derzeitigem Stand mit dem Wiedereinzug in den Bundestag rechnen. FDP und BSW drohen dagegen mit jeweils 4,5 Prozent (±0) an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern. Die sonstigen Parteien können 5 Prozent (±0) der Stimmen auf sich vereinen.
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Methode

Quotierte Online-Befragung von 1.000 Wahlberechtigten in Deutschland, repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. Die Online-Befragung fand vom 19. bis 21. Februar 2025 statt.

ÜBER IPSOS

Ipsos ist eines der größten Markt- und Meinungsforschungsunternehmen der Welt mit etwa 20.000 Mitarbeitenden und starker Präsenz in 90 Ländern. 1975 in Paris gegründet, wird Ipsos bis heute von Forscher:innen geführt.

In Deutschland ist Ipsos mit über 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten präsent:
Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Nürnberg.

www.ipsos.de | Ipsos Wahl- und Meinungsumfragen

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